Sülzgürtel 53, 50937 Köln

Geschichte

Unsere Geschichte

Zurückzublicken bedeutet, aus der Vergangenheit zu lernen. Unsere Geschichte ist geprägt von Wandel, Wachstum und dem festen Glauben an den genossenschaftlichen Gedanken. Seit mehr als einem Jahrhundert sammeln wir wertvolle Erfahrungen, die unser heutiges Handeln formen und unsere Identität als Wohnungsgenossenschaft mit Herz bestimmen.
 

2010 – heute

Unter Fortführung der Anstrengungen in die Substanzerhaltung der Gebäude und die Instandhaltung der Wohnungen durch Wohnungsmodernisierungen wurde begonnen Objekte einer energetischen Modernisierung zu unterziehen. Der Weg zur Minderung der Energieverbräuche wurde vorangetrieben. Die Dekarbonisierung unseres Gebäudebestandes ist bis heute aktueller denn je.

Darüber hinaus betrieb die Wohn- und Heimbau eG das erste Mal seit 1970 wieder Neubau. Mit 3 weiteren Genossenschaften wurde ab 2012 das Quartier Vorgebirgsgärten in Köln-Zollstock erbaut. Somit wurde der Wohnungsbestand der Wohn- und Heimbau eG 2012 um 45 Neubauwohnungen und im Jahr 2023 um 27 Neubauwohnungen erweitert.

1990 – 2010

Der Fokus wurde insbesondere auf den Substanzerhalt und die Instandhaltung bestehender Wohneinheiten gelegt. Das beinhaltet die Grundsanierung nach modernsten Standards und Erschließung neuen Wohnraums durch Dachgeschossausbauten. Durch den Zukauf eines Objektes in Köln-Weidenpesch im Jahr 2008 wurden 19 Wohnungen zu Genossenschaftswohnungen.

1971

Neue Wege

Ab 1971 begannen wir, neue Wege zu gehen. Neben dem linksrheinischen Bestand erweiterten wir unser Engagement auch auf die rechtsrheinischen Stadtteile Kölns. In Köln-Poll entstanden sieben moderne Häuser mit insgesamt 56 Wohnungen, die unseren Anspruch an gutes Wohnen weiter unterstrichen.

1950 - 1970

Bauboom

Die 1950er bis 1970er Jahre brachten einen wirtschaftlichen Aufschwung und damit auch einen bedeutenden Bauboom. Zahlreiche bestehende Wohnungen wurden umfassend saniert, viele neue kamen hinzu. In dieser Phase konnten 27 Häuser mit insgesamt 243 Wohnungen neu in den Bestand aufgenommen werden.

1939 - 1945

Krisenzeiten

Während des Zweiten Weltkriegs zwischen 1939 und 1945 erlebten wir schwere Zeiten. Insgesamt elf Häuser mit über 90 Wohnungen wurden vollständig zerstört, mehr als 200 weitere Wohnungen erlitten massive Schäden. Viele davon konnten nur notdürftig bewohnbar gemacht werden. Dennoch blieb die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens lebendig.

1919 - 1921

Ursprungsjahre

Die Ursprünge der Wohn- und Heimbau eG reichen bis in die Jahre 1919 bis 1921 zurück. In dieser Zeit wurden zwei Vorgängerinstitutionen gegründet: die Gemeinnützige Baugenossenschaft der städtischen Bahnangestellten Köln eGmbH sowie die Gemeinnützige Heimstätten Baugenossenschaft eGmbH Köln. Beide entstanden in einer Phase großer Unsicherheit nach dem Ersten Weltkrieg und standen unter dem Einfluss der darauffolgenden wirtschaftlichen Krisenjahre.